Rudolf - AFFAIRE MAYERLING
RUDOLF ist die Geschichte
eines Visionärs, die wesentlichsten Motive sind Leidenschaft, Selbstverleugnung
und der Mut eines Menschen, der alle Talente eines politischen Denkers,
aber kein Talent zur Macht hatte. Seine Ideen hätten die Welt des
erstarrenden Habsburgerreiches verändern, sein Feuer ein neues Zeitalter
eröffnen können. Aber der starre Hof und sein Gegenspieler, Ministerpräsident
Taaffe, verhindern jede Neuerung. In dieser niederschmetternden Situation
trifft Rudolf auf die große Liebe: Mary Vetsera. Ihre Geisteshaltung,
ihre Unbedingtheit, geben ihm die Kraft, bis zum Letzten zu gehen – nach
Mayerling – „in Liebe verbunden bis in den Tod“.
PRESSESTIMMEN:
PASSAUER NEUE PRESSE (Edith Rabenstein) / 01.03.2009
...Hervorragend besetzt ist auch der Intrigant, Ministerpräsident
Graf Taaffe. Uwe Kröger, der legendäre Tod aus Elisabeth, zieht
das Netz um Rudolf immer enger, sucht ihn als Alptraum heim und ist der
wahre Strippenzieher im Reich. Krögers Bühnenpräsenz ist
einfach wunderbar - zudem bietet er die besten Tanzeinlagen...
KRONEN ZEITUNG (Karlheinz Roschitz) / 28.02.2009
...Hervorragend ist sein Gegenspieler Uwe Kröger als unerbittlicher
Intrigant Ministerpräsident Graf Taaffe: ein Scharfmacher und Zyniker
mit höchst präzisem Ausdruck...
KURIER (Peter Jarolin) / Nachtkritik 27.02.2009
...Als sein Gegenspieler, der erzreaktionäre Ministerpräsident
Graf Taaffe, überzeugt Uwe Kröger. Ein gefährlicher, zynischer
Technokrat der Macht, der Rudolf einen gnadenlosen Kampf liefert...
KURIER (Peter Jarolin) / 28.02.2009
...Drew Sarich und Uwe Kröger bleiben ihren Rollen nichts schuldig.
So ist Drew Sarich ein gesanglich wie optisch überzeugender Rudolf,
der in Uwe Krögers Graf Taaffe einen ideal-gefährlichen Gegenspieler
findet. Gut so...
ÖSTERREICH (Günther Baumann) / 28.02.2009
...Fazit: Ein famoses Ensemble, aus dem auch Uwe Kröger und
Carin Filipcic herausragen, trägt das Mayerling Musical zum Erfolg...
NEUES VOLKSBLATT (Renate Wagner) / 28.02.2009
...Drew Sarich als romantisch-tragischer Rudolf und Publikumsliebling
Uwe Kröger als Inbegriff des bösen Intriganten entschieden dann
wohl den Erfolg des Abends...
KÖLNISCHE RUNDSCHAU (Christian Fürst) / 27.02.2009
...Drew Sarich als Rudolf, vor allem die junge Lisa Antoni als unkonventionelle
Mary sowie der deutsche Musical-Star Uwe Kröger als skrupelloser
Graf Taaffe überzeugen stimmlich und auch schauspielerisch...
WIENER ZEITUNG (Christoph Irrgeher) / 27.02.2009
...Da gibt der versierte Uwe Kröger einen ultraüblen Ministerpräsidenten...
RHEINISCHE POST (NUfermann) / 27.02.2009
...Uwe Kröger spielt den Ministerpräsidenten Eduard Graf
Taaffe, der Rudolf bespitzeln lässt und glaubt mit den nationalen
und antisemitischen Strömungen das Kaiserreich retten zu können.
Er hat seinen großen Auftritt in einem Alptraum Rudolfs „Die Fäden
in der Hand“. Als Tangotänzer zieht er die Strippen und macht dem
sensiblen Rudolf Angst. Die bisher nicht gekannten Fratzen und zynischen
Gesichtszüge tun ihr übriges, getreu seinem Motto: „Ich drohe
niemals, ich verspreche nur!"...
DIE PRESSE (Barbara Petsch) / 28.02.2009
...Uwe Kröger ist als Graf Taaffe mehr ein Revuestar als ein
Politiker. Kröger, der als „Tod“ in „Elisabeth“ Furore machte, hat
seine Aura, aber er wirkt starr und angestrengt...
WIENWEB.at online
...Drew Sarich ("Hair") als Kronprinz, Lisa Antoni als Mary Vetsera
und Uwe Kröger als intriganter Ministerpräsident Graf Taaffe
ernteten Jubel...
WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN / ALLGÄUER ZEITUNG /
dpa / 27.02.2009
...Drew Sarich als Rudolf, vor allem die junge Lisa Antoni als leidenschaftliche
und unkonventionelle Mary sowie der deutsche Musical-Star Uwe Kröger
als skrupelloser Graf Taaffe überzeugen stimmlich und - besonders
im zweiten Akt - auch schauspielerisch...
SALZBURGER NACHRICHTEN / apa / 27.02.2009
...Dabei kann neben den beiden Hauptdarstellern auch Uwe Kröger
als intriganter Ministerpräsident Graf Taaffe punkten...
DIE WELT online (Ulrich Weinzierl) / 02.03.2009
...Die Dramaturgie des Genres braucht einen Helden und einen Bösewicht.
Für diesen muss Österreichs weiland Ministerpräsident
und Innenminister herhalten: Eduard Graf Taaffe, Pair of Ireland. Ein
dämonischer Finsterling, den Uwe Kröger mit gebotenem Höllenklischeecharme
ausstattet...
musicals (Martin Bruny) / 04.09
...Die Liebe ist es, die alle Fäden in der Hand hält, und
nicht etwa Ministerpräsident Eduard Graf Taaffe, auch wenn er am
Beginn des zweiten Akts in der Albtraum-Tanznummer den Song "Die Fäden
in der Hand" als Slapstick-Geisterbahn-Tango interpretiert, durch sein
ausgeklügeltes Spitzelwesen die Geheimpläne Rudolfs aufdeckt
und so letzten Endes den finalen Akt des Suizids einläutet. Uwe Kröger
gibt den intriganten Politiker mit einem Minirepertoire an Mimik und Gestik
und massiv outrierendem Posing als Mischung aus Fiesling, Finsterling
und bückelndem Diener, eine mit etwas zu dicken Strichen skizzierte
Charakterstudie. Bei den Songs Krögers vermisst man perfekte Intonation...
Da Capo (Jörg Beese)
/ 04.09
...Vieles ist vorhersehbar,
auch die Rolle des Ministerpräsidenten Graf Taaffe ist viel zu präsent
dargestellt, hier hätte man sich eher das Image des "Schattenmanns"
gewünscht.
So kann Uwe Kröger kaum Gänsehautstimmung beim Publikum
erzielen, zu aggressiv und präsent wirkt Kröger, als dass man
ihm den gefährlichen Intriganten, der im Hintergrund seine feinen
Fäden spinnt, abnimmt. Fast schon komisch wirkt es, wenn die Dramaturgie
Taaffe lange nach dem anonymen Autoren suchen lässt, obwohl er aufgrund
der im zweiten Akt aufgedeckten Intrige gegen Rudolf von dessen Existenz
lange wissen müsste, schließlich ist der Spion des Ministerpräsidenten
bereits im ersten Akt Bestandteil des Komplotts und begegnet Rudolf bereits
zu einem sehr frühen Zeitpunkt...
...Uwe Kröger hat
als Graf Taaffe - wie bereits beschrieben - das Problem, dass er von Autor
und Regie miserabel inszeniert wurde. Kröger besitzt eine unheimliche
Ausstrahlung, die er aber viel besser aus dem Hintergrund zur Geltung bringen
kann. Wenn er, wie bei "Rudolf", so extrem von Vorne agieren muss, nutzt
er sich aufgrund der ihm auferlegten Aggressivität schnell ab. Seine
zwei Geheimdienstbüttel hätte man streichen können, Kröger
dafür viel mehr aus dem Schatten der Bühne agieren lassen sollen.
Manchmal ist weniger Präsenz mehr, wie in diesem Fall...
musicalcocktail
(Andrea Martin) / 04.09
...Uwe Kröger blieb dem Raimundtheater nach "Rebecca" treu und
schlüpfte in die Rolle des Graf Taaffe. Er ist ein Ministerpräsident
mit Zielen, Prinzipien und mehr als nur die rechte Hand des Kaisers. Kröger
liefert vor allem bei "Die Fäden in der Hand" eine energiegeladene
Darbietung, bei der er sehr dämonisch wirkt und auch der schwierige
Schlusston bei dem Song hat gesessen...
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